INNTALER KLANGRAEUME

_________________

 

PROGRAMM 2018

SPIELORTE 2018

CANTATE ENSEMBLE

HISTORIE

KARTEN

LINKS

KONTAKT

SPIELORTE 2018

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

 

 

 

gwor

Die seit 1312 dem Domkapitel von Freising inkorportierte Pfarrkirche hat ihr heutiges Aussehen im Wesentlichen 1734/35 durch eine Barocki- sierung des Maurermeisters von der Hausstatt Abraham Millauer erhalten. Der weite, hohe und wohlproportionierte Raum ist in seiner lichtdurch- fluteten Helligkeit von strahlender Festlichkeit geprägt. Dominanter als die Fresken von Sebastian Rechenauer ist hier der rhythmisch bewegte Stuck von Thomas Glasl. Der Hochaltar von 1817 zeigt eindrucksvoll wie lange sich auf dem Land barocke Authentizität noch realisieren ließ. Die Tabernakelengel werden dem Umkreis Ignaz Günthers zugeschrieben, während die Verkündigung Mariens auf der Tabernakeltür und die seitlichen Brustfiguren Hl. Nikolaus und Johann Nepomuk von Anton Boos stammen. Die beiden reich gestalteten Seitenaltäre von 1771-73 von Franz Stitz übertreffen an Oppulenz selbst den Hochaltar. Reheis`s Kanzel mit der Bekrönung des Hl. Michael mit Seelenwaage ist untypisch in den Chorraum gedrängt. Der hochaufstrebende schlanke Turm Millauers mit seiner in die Höhe gezogenen Haube steht imposant vor der tal- verengenden Gebirgskulisse.

PFARRKIRCHE ST. MARTIN

FLINTSBACH AM INN

 

Diie Filialkirche Hl. Kreuz in Windshausen bei Nussdorf ist höchst reizvoll zwischen Inn und den steil abfallenden Süd-Westflanken des Heubergs und Kranzhorns auf der Wiese gelegen. Ein hoher barocker Saalbau wird außen von beidseitig abgerundeten Fenstern und Mauerblenden gegliedert. Das Innere der Gedächtniskirche der Schiffsmeistersfamilie Hupfauf von 1677 wird von einem früh-barocken Hochaltar im Knorpelwerkstil dominiert. J. G. Perger schuf Altarblätter mit der Kreuzigung Christi und einem Heiligen Christophorus. Hl. Wolfgang und Anna mit Maria, die Namenspatrone des Stifterpaars, werden T. Eder zugeschrieben. Höchst originell ist das Innschiffmodell mit vier Rudern und Beiboot. Im Osten schließt der Bau polygonal mit Sakristei und einer Klausnerwohnung.

WALLFAHRTSKIRCHE HL. KREUZ

WESTERNDORF AM WASEN

 

Der von Jörg Zwerger geplante und von Constantin Pader ausgeführte Bau des Kirchenraums ist auf das Jahr 1668 zurückzuführen. Über den tambourartigen Außenbau erhebt sich die einzigartige Zwiebelhaube. Die Fenster sind unten und oben gerundet. Dem rechten Winkel fern ist alles einer einzigen, fließenden und runden Bewegung untergeordnet. Der achteckige Turm trägt in seinem Abschluß doppelte Kuppelbe-krönung. Die Decken im Inneren zeigen in ihren geometrischen Feldern reichen Schlierseer Stuck. Neben Köpfen und ganzfigurigen Engeln sind vor allem die Arma Christi zu erwähnen, die auf das Patrozinium des Sakralbaus verweisen. Die Symbolik des Raums führt Architektur gewordene Theologie vor Augen. Drei nahezu gleichberechtigte Altäre füllen die Apsiden des Zentralbaus gleich einer Trinität. Zwischen Schrein und flankierender Säulenarchitektur der Altäre quillt Licht. Maria vom Siege, Kreuzgruppe und Antonius von Padua sind jeweils im Altarschrein dargestellt. Der schwarze Grund mit goldenem Zierwerk auf Altären und Kanzel verleiht dem Raum seine barocke Festlichkeit.

FILIALKIRCHE HL. KREUZ

WINDSHAUSEN

 

IMPRESSUM | DATENSCHUTZ
flintsbach_neu
westerndorf
windshausen