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Die seit 1312 dem Domkapitel von Freising inkorportierte Pfarrkirche hat ihr heutiges Aussehen im Wesentlichen 1734/35 durch eine Barocki- sierung des Maurermeisters von der Hausstatt Abraham Millauer erhalten. Der weite, hohe und wohlproportionierte Raum ist in seiner lichtdurch- fluteten Helligkeit von strahlender Festlichkeit geprägt. Dominanter als die Fresken von Sebastian Rechenauer ist hier der rhythmisch bewegte Stuck von Thomas Glasl. Der Hochaltar von 1817 zeigt eindrucksvoll wie lange sich auf dem Land barocke Authentizität noch realisieren ließ. Die Tabernakelengel werden dem Umkreis Ignaz Günthers zugeschrieben, während die Verkündigung Mariens auf der Tabernakeltür und die seitlichen Brustfiguren Hl. Nikolaus und Johann Nepomuk von Anton Boos stammen. Die beiden reich gestalteten Seitenaltäre von 1771-73 von Franz Stitz übertreffen an Oppulenz selbst den Hochaltar. Reheis`s Kanzel mit der Bekrönung des Hl. Michael mit Seelenwaage ist untypisch in den Chorraum gedrängt. Der hochaufstrebende schlanke Turm Millauers mit seiner in die Höhe gezogenen Haube steht imposant vor der tal- verengenden Gebirgskulisse.

PFARRKIRCHE ST. MARTIN

FLINTSBACH AM INN

 

Die Langhausmauern von St. Leonhard haben romanischen Ursprung. Chor und Turm sind mit 1444 im Erdgeschoss bezeichnet. Der Saalbau wurde im Inneren 1760 von Andreas Vordermayr aus Rohrdorf barockisiert und mit Fresken und Rocaillestuck versehen. Die Übermalung derselben von Joseph Hitzinger war 1898 wohl unvermeidlich. Der Südtiroler Götsch schuf 1793 den frühklassizistischen Hochaltar mit Hl. Leonhard und der Hl. Dreifaltigkeit. Eine besondere Kostbarkeit in diesem Sakralbau stellt die Orgel dar, die vermutlich um 1800 vom Tölzer Orgelbauer Jakob Kölbl in die St. Leonhardkirche eingebaut wurde. Der im Wesentlichen erhaltene Klang macht dieses Instrument als Beispiel der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert so wertvoll.

WALLFAHRTSKIRCHE HL. BLUT AM WASEN

ROSENHEIM

 

Am Stadtrand von Rosenheim gelegen kann sie sich mit ihrer schönen oktogonalen Brunnenkapelle und ihrem Zwiebelturm nur schwer aus dem Einerlei der Vorstadtarchitektur befreien. Wenn die Blickführung im Inneren das Langhaus mit Fachdecke, Hohlkehle, Stuck- und Gemäldedekoration von 1948 überwunden hat, kann sie sich im von Giulio Zuccalli mit schweren Kartuschen, Akanthus, Blattwerk und Fruchtgirlanden reich geschmückten Chor konzentrieren. Der Hochaltar stammt wie der Stuck aus den 80-iger Jahren des 17. Jahr- hunderts und beherbergt die wunderbare Gnadenstuhlplastik von 1520, der Entstehungszeit der Kirche, dem Meister von Rabenden nahestehend. Die Deckengemälde im Chor mit Abendmahl und Krönung Mariens sind nicht al fresco, sondern Ölbilder auf Leinwand, gemalt von Johann Vicelli. Von ihm sind auch die Tafelbilder Verklärung Christi und Abrahams Opfer in den Blindfenstern des Chores. Die Seitenaltäre von 1764 zeigen die Altarblätter mit Kreuzab- nahme und unbefleckter Empfängnis von 1615 bzw. 1694. Auch die Kanzel von Sebastian Laufhueber aus den Jahren 1762/63 gehört zur Festlichkeit des Barockinterieurs von Hl. Blut.

FILIAL - UND WALLFAHRTSKIRCHE ST. LEONHARD

NUSSDORF AM INN

 

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